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ME005 – karoline preisler, ex-corona-erkrankte

Notar Jens Jeep unterhält sich mit Karoline Preisler über deren Erlebnisse als eine der ersten an COVID19 erkrankten Personen in Deutschland, die erst nach nunmehr neun Monaten von messbaren Folgeerkrankungen befreit ist. Es geht um die Begegnungen mit dem Virus und den schnellen Weg über die Quarantäne bis in die Isolierstation des Krankenhauses, um die neurologische Schwierigkeiten mit den eigenen Sinnen, um die Frustration, wenn aus dem Mund andere Worte kommen, als der Kopf befiehlt, um Haarausfall und fortdauernde Kurzatmigkeit. Preisler reflektiert auch den eigenen Umgang mit dem Virus, bevor der Virus den Umgang mit ihr fand. Sie erklärt, warum sie mit einem Pappschild auf die Demos der Querdenker geht, um dort die Perspektive einer ehemals Erkrankten einzubringen, um die Begegnung mit den Zweiflern, den Maßnahmenkritikern, den Verschwörungsanhängern nicht zu meiden, sondern zu suchen. Sie wünscht sich eine andere Debattenkultur, eine neue Offenheit, den anderen zu hören und sich nicht ohne Dialog zu empören. Denn "Herabwürdigung hat noch nie funktioniert".

"Ich verstehe, dass Menschen manchmal zweifeln oder etwas lieber nicht glauben, weil es sie fürchtet."

– karoline preisler

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